bryce - highway no. 1 511
Wissenswertes
Der Sanddollar ist eine Art Seeigel, Vorkommen in den USA, Ost-Pazifik. Er lebt in seichten Buchten in 0-40 m Tiefe in schattigen Sonnenlichtzonen. Der Sanddollar ist sehr dünn und fast scheibenförmig. Er ernährt sich von Kleinstlebewesen und anderen partikelartigen organischen Materialien.  SEA URCHINS AND SANDDOLLARS

GRADING OF SEASHELLS:

GEM  - Shells are without any discernible blemish or flaw. The specimen will be fully adult and of typical size.
F++ / GEM  - Shells that have a very minor flaw or blemish which is hard to perceive, shows up only under close scrutiny and in no way detracts from the look of the shell.
F++  - Shells have a noticeable flaw or blemish which does not detract from the look of the shell.
F+ / F++  - Shells have more than one noticeable flaw, growth line or blemish consistent with the species, but the overall presentation is very good. These shells are generally excellent value and highly suitable for aesthetically pleasing collections, being considerably less expensive than GEM specimens.
F+  - Shells with small chips, noticeable growth lines, nacre lifts, blemishes or other obvious flaws, where the overall appearance and presentation of the shell is obviously not perfect. Several large sized species are only available in F+ condition.
F / F+  - Shells with major chips, growth lines, nacre lifts, blemishes or other obvious flaws. Very fresh dead collected but otherwise good specimens are also often classed as F/F+. Some shell species are only available as F/F+ specimens.
F / DEAD - Shells that are either badly damaged, obviously juvenile or dead, but suitable as a representative of the species or for study purposes. Some shell species are only available as F or dead specimens.

Das Operculum kann man am einfachsten mit "Schneckentür" umschreiben. Je nach Schneckenfamilie ist das Operculum hart ( kalk) oder flexibel (Chitin-ähnlich ). Es ist am Tier festgewachsen (also nicht abwerfbar) und versiegelt die Öffnung hermetisch. Andere flexible Opercula (Strombinidae) werden zur Fortbewegung und zur Verteidigung genutzt, daher auch der Name "Fechterschnecken".
Nicht nur Meeresschnecken sondern auch Landschnecken können ein Operculum haben. (vgl. Weinbergschnecke) Die Mehrzahl von Operculum ist Opercula ( nicht Operculi -- wie es in vielen Büchern steht).
Bei Meeresschnecken (zB Turbanschnecken ) Fam. Turbinidae ist das Operculum zur Bestimmung der Art extrem wichtig. Selbst wenn das Schneckengehäuse gleich aussieht , das Operculum aber anders beschaffen ist ( glatt, Knoetchen, Rillen ...) , kann das für eine neue Species sprechen. Opercula wurden und werden auch als Schmuck verarbeitet. In vielen Mittelmeerländern gibt es Amulette die vor dem "bösen Blick " schützen sollen. In der Mitte findet man oft ein Operculum meist von Turbanschnecken. (freundliche Erklärung von Markus Ruf, Meeresbiologe in Borneo)

 

Seesterne (Asteroidea Stachelhäuter) haben einen sternförmigem Körper mit meist 5 Armen zum langsamen Kriechen am Meeresboden und zum Ergreifen von Beutetieren (Muscheln, Schnecken). Da Seesterne keinen Kauapparat haben stülpen einige Arten den Magen nach außen über die Beute, die dann außerhalb des Körpers verdaut wird. Seesterne entwickeln sich aus Eiern, die im Wasser befruchtet werden. Durch Hautkiemen (Papulae) erfolg die Atmung. In fast allen Weltmeeren gibt es etwa 1500 verschiedene Arten.

 

In Florida werden von Wissenschaftlern in einer Aquafarm "Conch-Republic" Fechterschnecken (Strombus gigas) gezüchtet. Sie sollen somit vor dem sicheren Aussterben bewart werden. Forscher glauben, dass noch vor wenigen Jahrzehnten alleine vor Key West Millionen Fechterschnecken vorkamen. Es sollen nur noch etwa 40.000 übrig geblieben sein, die restlichen Schnecken sind dem Kochtopf zum Opfer gefallen, denn in der gesamten Karibik zählen sie zu den größten Delikatessen und wertvoller Nahrung.

Die Strombus gigas steht seit 1975 in Florida unter Naturschutz und nach dem CITES-Abkommen ist die Einfuhr von diesen Schneckengehäusen weltweit verboten.            (CITES = Convention on International Trade in Endangered Species)

Die Aquafarm will jedes Jahr 4 - 5.000 Babyschnecken im Alter von einem Jahr (dann sind sie ca. 6 - 7 cm ) vor Key West aussetzen.
Auch auf Turks und Caicos Island (östlich der Bahamas) gibt es bereits so eine Conch-Farm, die im Jahr 750.000 Tiere züchtet.
Eine ausgewachsene Fechterschnecke wird bis zu 30 cm groß und wiegt bis zu 2 kg. 

 

Das Gehäuse der Nautilus (Familie Nautiloida) ist ein mehrfach gekammertes Spiralgehäuse und verfügt über eine Wohnkammer, im vorderen, sowie über Druckkammern, im hinteren Bereich. Mit deren Hilfe kann sich das Tier beim Schwimmen vertikal bewegen. Die Kammern sind mit Flüssigkeit und Gas gefüllt. Ändert sich die Flüssigkeitsmenge in den Kammern wird unterschielicher Auftrieb erwirkt. Bei dieser Art handelt es sich um hochentwickelte Meeresmolusken mit etwa 90 Tentakeln, einem Kopf mit Augen und einem schnabelähnlichem hornigen Mund zum Zerkleinern der Beute. Die Markierungen der Schalenoberfläche dienen zur Tarnung.

 

Viele Arten der Familie Muricoidea (Muricidae, Buccinidae und Marginellidae) leben räuberisch (carnivor). Die Nahrungssuche erfolgt entweder mit ruhigem Grasen in Tierkolonien oder mit aktivem Angriffsverhalten auf andere Mollusken. Unter Benutzung säurehaltiger, toxischer Sekrete werden die Gehäuseschalen anderer Schnecken angebohrt und der Weichkörper durch das Bohrloch mit dem Rüssel ausgesaugt. (Mahlzeit)

 

Die Tiere der Familie Conidae >>Kegelschnecken<< oder >>Cone Shells<< sind in allen tropischen und wärmeren Meeren mit ca. 500 verschiedenen Arten verbreitet. Sie leben in den Gezeitenbereichen und in Tiefen von mehren hundert Metern. Die Kegelschnecken sind Raubtiere und jagen Würmer oder Schnecken; einige Arten machen sogar Jagd auf Fische. Sie haben einen langen beweglichen Rüssel mit einer Giftdrüse, die mit harpunenartigen Giftzähnen versehen ist und ein hochtoxisches Sekret enthält. Das Tier braucht diesen Komplex, um seine Beute zu lähmen und um sich zur Wehr zu setzen. Der Stich einer solchen Schnecke kann auch für den Menschen schwerwiegende Folgen haben, Lähmungen verursachen oder zum Tod führen. Die gefährlichsten Arten sind:
Conus aulicus, geographus, marmoreus, striatus, textile und tulipa.